Therapien

Lese-Rechtschreib-Störung (LRS)

Der LRS entgegnen wir durch Spielerisches Üben Definiert wird die LRS als entwicklungsbedingte Lernschwäche, die zu lang andauernden Störungen im Erlernen des Lesens und Schreibens führt. Die LRS ist eine wissenschaftlich erwiesene Lernstörung!

Besonders die auditive, die visuelle und die taktil-kinästhetische Wahrnehmung spielen beim Lesen und Schreiben eine wichtige Rolle. Das störungsfreie Funktionieren der Wahrnehmungssysteme und deren Vernetzung untereinander stellt eine grundlegende Voraussetzung für erfolgreiches Lernen dar. Defizite im Bereich der Wahrnehmung können zur LRS führen.

Anzeichen für eine LRS:

  • motorische Ungeschicklichkeit, später Beginn des Laufens ("es ist nicht gekrabbelt")
  • keine ausgeprägte Händigkeit bei feinmotorischen Handlungen
  • Artikulationsstörung (bspw. Lautersetzungen k zu t)
  • Störung der auditiven Wahrnehmung und/oder Verarbeitung
  • Erkennung von Farben, fehlendes Interesse an Schrift
  • Verwechslungen von Raum-Lage Beziehungen (rechts/links oder oben/unten)
  • fehlendes Interesse für Silben klatschen oder Melodien
  • später in der Schule: neigt zum Klassenclown oder träumt vor sich hin
  • Hausaufgaben dauern überdurchschnittlich lange an
  • Merken von Reihenfolgen erschwert
  • Heraushören von Lauten
  • Differenzierung von Vokallängen (kurz/lang) oder ähnlich klingender Laute (g/d)
  • verkrampftes Schreiben
  • Vertauschungen von Buchstaben (b/d)

Der LRS kann durch spielerisches Üben der nachfolgend aufgeführten Bereiche entgegengewirkt werden: Entspannung, Wahrnehmung, phonologische Bewusstheit, Buchstabe-Laut und Laut-Buchstabe-Zuordnung, Lernstrategien- und Lerntechniken, Freunde am Umgang mit Sprache/Schriftsprache sowie Lernen am Computer.